Test zu Overwatch

Publisher: Blizzard / Genre: Team-Shooter / USK: 16 / Plattform: PC, Xbox One, PS4

Vor knapp 18 Jahren erschien Blizzards letzte, neue IP . Starcraft war damals keine echte Revolution im Strategie- Gerne, machte aber das bereits Bekannte geradezu perfekt. Und nun, nach 18 Jahren, bringt Blizzard endlich eine neue IP und versucht gleich neue Maßstäbe im Genre zu setzen. Ob „Overwatch“ alles besser macht als die Konkurrenz, werdet ihr nun erfahren.


Kein MOBA-Shooter!

Der Soilder 76 ist der perfekte Held für den Einstieg
Der Soilder 76 ist der perfekte Held für den Einstieg

Bei „Overwatch“ handelt es sich um ein First-Person-Shooter mit ganz klarem Fokus auf Teamplay und Taktik. Es handelt sich jedoch nicht, wie oft vorher angekündigt, um einen MOBA-Shooter. Denn mit MOBA's hat „Overwatch“ recht wenig zu tun. Lediglich kleine Spuren des MOBA-Genre sind zu finden, dazu aber später mehr. Pro Runde bekämpfen sich 12 Spieler , unterteilt in zwei Teams, um die Herrschaft von Punkten oder um das Bewegen einer Fracht. Was „Overwatch“ so einzigartig macht, sind aber die verschiedenen Helden.


Heldenvielfalt wird groß geschrieben

Über zwanzig individuelle Charaktere gibt es
Über zwanzig individuelle Charaktere gibt es

Insgesamt gibt es zur Veröffentlichung 21 verschiedenen Helden. Diese lassen sich in Angreifer, Verteidiger, Unterstützer und Tanks unterscheiden. Jeder der Helden ist für sich einzigartig, denn jeder besitzt bis zu zwei Fertigkeiten, verschiedenen Waffen und vor allem verschiedenen Art und Weisen sich zu bewegen. So besitzt „Pharah“ als Beispiel einen Raketenwerfer und ein Jetpack, womit sie die Gegner aus der Luft bearbeiten kann, „Tracer“ hingegen kann sich über kleine Strecken hinweg teleportieren und ebenso die Zeit zurück drehen. Keiner der Helden wirkt sinnlos oder schwach, alle erfüllen einen Zweck und wirklich jeder bringt Spaß zu spielen. Jeder der Helden besitzt ebenso eine sehr strake Ultimative-Fertigkeit, welche das gesamte Spielgesehen verändern kann. Die Shooter-Mechanik funktioniert gerade zu perfekt und das Trefferfeedback fühlt sich gut an. Da kein Held den anderen ähnelt, kann man diese sehr gut von einander unterscheiden und man weiß sofort, vor wem man gerade steht.


Das Balancing

Durch das fast perfekte Balancing der Charaktere ist vor allem Taktik und Teamplay für einen erfolgreichen Kampf wichtig. Die Fertigkeiten der Helden lassen sich gut kombinieren und die Auswahl der Helden im Team ist ein sehr wichtiger Faktor. Einige Charaktere wirken als Laie zwar stärker als andere, jedoch gibt es für jeden Helden einen Konter-Helden. Die richtige Wahl des Helden in der richtigen Situation ist also entscheidend für Sieg oder Niederlage. Daher lässt sich nach jedem Tod der Helden wieder wechseln, wodurch man ständig auf die Taktik des Gegners eingehen kann. Wer richtig viel Spaß mit „Overwatch“ haben möchte, sollte sich gleich ein paar Freunde dazu holen. Erst dann entfaltet sich das gesamte Potenzial des Shooters und durch Absprache werden die Kämpfe noch spannender.