Test zu DayZ

Publisher: Bohemia Interactive / Genre: Survival-Shooter / Plattform: PC

Bohemia Interative veröffentlichte 2009 ihren Taktik-Shooter "Arma 2". Viel Aufmerksamkeit erhielt das Spiel zur Veröffentlichung nicht, doch das änderte sich im Jahre 2012. Dean Hall, ein neuseeländischer Spieleentwickler , entwickelte eine Modifikation für "Arma 2". Welchen Erfolg diese Modifikation haben würde, konnte wohl niemand ahnen. Nichtsdestotrotz wurde die Modifikation „DayZ“ sehr erfolgreich und trat eine Welle der Überlebenssimulationen einer Zombie-Apokalypse los. Ein Jahr später erfolgte eine offizielle Standalone Version von Bohemia Interactive die sich aktuell noch in einer Alpha-Phase befindet. Was „DayZ“ ausmacht und wie sich die Version spielt, erfahrt ihr jetzt.


Das Spielprinzip

Das Spielprinzip von „DayZ“ ist simple und doch für sich einzigartig. Ihr übernimmt eine Spielfigur in einer zerstörten Welt. Alleine seid ihr dort nicht, denn die Untoten sind auferstanden und wollen euch ans Leder. So beginnt der Überlebenskampf. Ihr sucht nach Nahrung und Waffen, verteidigt euch gegen die Untoten und erkundet die große, offene Spielwelt. Insgesamt ist der Kampf ums Überleben so realistisch wie möglich gehalten worden, was vor allem durch"Arma 2" zustande kam. So brecht ihr euch bei zu hohen Stürzen die Beine, werdet durch das trinken von schmutzigen Wasser krank oder eure Wunden infizieren sich. Doch alleine müsst ihr nicht ums Überleben kämpfen


Ein Lied von Veratt und Vertrauen

Nicht alle Mitspieler sind euch freundlich gesinnt
Nicht alle Mitspieler sind euch freundlich gesinnt

Bei „DayZ“ handelt es sich um ein Online-Multiplayer Titel. So könnt ihr jederzeit auf andere Spieler treffen und genau dies macht „DayZ“ so spannend und unverwechselbar. Natürlich könnt ihr euch mit anderen Spielern verbünden, um gemeinsam durch die Apokalypse zu streiten. Doch ebenso können euch andere Spieler töten und eure Ausrüstung an sich nehmen. Da es in „DayZ“ ein Perma-Death-System gibt, heißt wenn ihr stirbt bleibt ihr auch tot und fangt komplett von vorne an, sind Begegnungen mit anderen Spielern immer unfassbar spannend. Ihr fragt euch immer, ob ihr dem anderen Spieler trauen könnt oder ob er euch nicht doch in ein Hinterhalt locken will. Genau dieses simple soziale Experiment zündet richtig gut bei „DayZ“ und sorgt nie für Langeweile. In DayZ gibt es keine direkte Handlung, aber man selber schreibt seien eigene Geschichte von Verrat und Vertrauen. Nach jedem Ableben beginnt eine neue Handlung und man selber hat sie in der Hand.


Taktik und Steuerung

Schusswechsel findet zumeist auf weite Distanz statt
Schusswechsel findet zumeist auf weite Distanz statt

Da „DayZ“ seine Wurzeln bei „Arma 2“ hat, übernimmt es auch die komplexe Steuerung und die vielen taktischen Möglichkeiten. Denn in „DayZ“ findet Feuergefechte selten von Angesicht zu Angesicht statt. Durch die realistische Darstellung der Schusswaffen lassen sich Feuergefechte über hunderte von Metern ausführen. Denn ein guter Treffer kann das Leben eines anderen Spielcharakters beenden. Wer nicht aufpasst, weiß nicht einmal warum er gestorben ist. Doch die Steuerung kann einen auch mal einen Streich spielen. Diese ist unfassbar überladen und benötigt viel Zeit zum einstudieren. Ebenso ist das Nutzen von Items umständlich und gestaltet sich schwerer als gedacht. Auch die Menüführung ist unübersichtlich und benötigt ebenso viel Zeit zum erlernen.